Königachims Tante Emma-Laden Ja, Ihr habt richtig gelesen- einen Supermarkt wird es auf diesen Seiten sicher niemals geben. Einen Einkaufswagen auch nicht.Aber im Laufe der Zeit entsteht aus der täglichen Arbeit doch das eine oder andere, was meine Zuschauer mitunter auch ganz gerne haben wollen. In unserem Verlag
erscheint soeben das zweite Buch: Ferdinand, die wilde Rosa und die fliegenden Hamster - YouTube
Ein kleiner Falke will nicht fliegen und eine junge Ente mag nicht schwimmen, zwei kleine Hamster haben den Traum vom Fliegen. Sechs tierische Freunde erleben in einer völlig verdrehten Welt eine Reihe ungewöhnlicher Abenteuer, die sie schließlich bis zu einer Insel im sonnigen Süden führen. ISBN 978-3-943257-01-4 Autor: Leon Nikolic --- Co-Autoren und Förderer: Silke und Thomas Schwan 96 Seiten, Din A5 quer, Softcover, 18 ganzseitige Farbbilder von Susanne Hartmann 15:00 Euro Hier kommt ein neuer Zeitungsbericht: 12.12.2011
Und hier kommt schon die erste Rezenzion: 05.12.2011 Leon Nicolic: Ferdinand, die wilde Rosa und die fliegenden Hamster. Mit Illustrationen von Susanne Hartmann. Obermarsberg: Verlag Der Märchenkönig, 96 Seiten, ISBN 978-3- 943257-01-4, 15 Euro. Ein alleingelassenes Falkenkind und eine Ente, der es vor dem Schwimmen gruselt, retten zwei hilflose Hamster aus Todesgefahr. Die abenteuerlichen Erlebnisse dieser wundersamen Schicksalsgemeinschaft hat sich der elfjährige Autor einfallen lassen und sie in enger Zusammenarbeit Silke und Thomas Schwan, seinen Talentförderern, augenzwinkernd und mitreißend zu Papier gebracht. Durch zahlreiche bunte, ganzseitige Bilder ist ein reizendes Kinderbuch daraus geworden, das nicht nur junge Leserinnen und Leser, sondern auch erwachsene Vorleserinnen und Vorleser entzücken wird. Ambitionierte Geschichtenerzähler können sich Konzeption und Idee dieses Buches zum Vorbild nehmen: So unterhaltsam – cool, spannend und witzig zugleich! – findet man erzieherische Inhalte selten verpackt. Leon Nicolic beglückwünschen wir zu seinem Erstlingswerk. Ihm und seinem Team sei gesagt: Wir können die Fortsetzung der Geschichte kaum erwarten! Für Kinder ab Vorschulalter absolut empfehlenswert. Zu bestellen ist das Buch beim Verlag Der Märchenkönig, über alle Buchhandlungen und über Amazon.de. Die Redaktion der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe
----- Video zum Buch der Hexenknabe Seit dem 15.August 2011 gibt es nun Königachims 2. Buch:
...und es erscheint in unserem eigenen Verlag:"Der Märchenkönig"Es hat 304 Seiten, 85 Kapitel, 35 farbige Abbildungen, 4 farbige LandkartenIllustrationen: Susanne HartmannISBN 978-3-943257-00-7 19,90 € Es ist sowohl Vorlesebuch für kleinere Kinder, als auch kurzweilige Lektüre für größere Erstleser - aber auch ein Roman für mittelgroße und ganz Große...VorwortSo, jetzt hast du mein Buch in die Hand genommen. Du kannst nun einfach anfangen zu lesen - dafür ist’s geschrieben. Dann beginnst du natürlich mit Kapitel 1 und blätterst jetzt gleich weiter. Wenn du dich dann unterwegs wunderst, kannst du ja immer noch hier nachlesen. Dieses Lesewerk ist nämlich etwas anders. Ja, natürlich, es ist eine märchenhafte Fantasy Geschichte. Als solche ist sie nicht festgelegt in Zeit und Raum. Sprechende Tiere, Verwandlungen, Zauberei - all diese Dinge findest du hier in großer Zahl. Sie spielt aber auch ein wenig in der Realität. Manche Orte und Sachverhalte gibt oder gab es nämlich wirklich - heute oder irgendwann im frühen Mittelalter. So gibt es hier also auch etwas Geschichte. Du findest eine grobe Landkarte zu den Orten unserer Reise, mit einiger Überlegung kannst du sie daher nachvollziehen. Ich habe bewusst mitunter Worte benutzt, die vielleicht für manche meiner jüngeren Leser schwierig scheinen. Wenn dir ihre Bedeutung nicht ganz klar ist, findest du hinten im Buch Erläuterungen dazu - also ein kleines Lexikon. Die erklärten Worte sind im Text so markiert. Mancherlei Anmerkungen stehen auch schon direkt im Text. Sie sind dann kleiner geschrieben als der Rest - so wie hier. Dieses Buch ist aber auch ein Vorlesebuch, dafür sind die vielen Kapitel als Merker nützlich. Die zahlreichen Bilder sollen deine Fantasie beflügeln. Und dieses Werk ist nicht zuletzt auch ein spannender Roman. Lies es einfach ohne Rücksicht auf Kapitel und Anmerkungen und all‘ den Kram, so wirst du es merken. Insgesamt hast du hier also eine Eierlegende-Wollmilchsau und ich wünsche dir einfach nur: Viel Spaß damit und fütter sie gut! Dein Autor und Verleger: Achim, der Märchenkönig Hier gibt's mal ein Kapitel aus dem letzten Drittel...der Hexenknabe ist nun schon etwas an seinen Aufgaben gewachsen...im Youtube kann man einiges aus der ersten Hälfte hören65. Nach Grünland?
an jagte und erlegte ein wenig Wild, man sammelte Beeren und Pilze und bereitete ein reichhaltiges Nachtmahl. Bis in die tiefe Nacht hinein beratschlagten dann die Wikinger, wie es jetzt wohl weitergehen könnte mit der geplanten Reise. Zwei bis drei Tage hatten sie wenigstens noch bis zu ihrem geplanten Ziel und dann wollten sie für Felix soweit nach Norden, wie es das Packeis zuließ, damit er den Nordpol erreichen sollte. Ohne neue Abdichtung des Schiffsrumpfes wäre noch nicht einmal diese Strecke zu schaffen, geschweige denn der weite Rückweg ins Wikingerland. Es sah also so aus, als ob sie in Eisland für unbestimmte Zeit festsäßen. Am späten Abend vertagten sie sich daher und legten sich ratlos zur Ruhe. Vor Tagesanbruch schon war unser Hexenjunge erwacht. Er setzte sich auf und schaute nachdenklich über das dunkle Meer. Dann sprang er überrascht auf die Füße. Hatten ihn etwa seine Augen getäuscht? Er konzentrierte sich und aktivierte seinen Nachtblick. Tatsächlich! Neben der Goosewind lag noch ein weiteres Wikingerschiff! Er ging zum Schlafsack des Häuptlings. „Aegir, es liegt ein zweites Schiff am Strand neben dem unseren!“ Der Häuptling erhob sich und weckte leise seine Leute. Alle gürteten sich mit ihren Schwertern und richteten sich auf einen Kampf ein. Dann hielten sie leise Kriegsrat. „Was kann das bedeuten?“ sprach der Häuptling. „Wenn sie uns böse gesonnen wären, hätten sie uns sicher schon in der Nacht überfallen, als wir keine Gefahr erwarteten. Also lasst uns erst einmal abwarten!“ Felix versuchte, mit dem Herzen zu sehen. Die Schwingungen, die er empfing, waren gut. „Es droht keine Gefahr, sie müssen Freunde sein!“ Sie schlichen fast geräuschlos in die Nähe des Strandes und warteten, bis die Sonne im Osten aus dem Meer stieg. Heller und heller wurde das Licht und plötzlich sprang der Häuptling auf. „Nein, das sind wirklich keine Feinde! Es ist die Adlerstorm, unser Schwesterschiff und die Leute müssen aus unserem Heimatort sein! Lasst uns hinuntergehen und sie begrüßen!“ Und es waren wirklich Freunde! Sie lagen sich in den Armen und hatten sich viel zu erzählen. Die Adlerstorm verfolgte das gleiche Ziel und beide Schiffe hatten ursprünglich gemeinsam nach Grünland aufbrechen sollen. Die Goosewind aber hatte noch eine Fahrt in die Nordsee unternehmen müssen. So war die Adlerstorm vorher schon nach Norden aufgebrochen, war heil nach Grünland gelangt und hatte dort auch geeignetes Land zum Siedeln gefunden. Nun war sie auf dem Rückweg und wollte heim, um die Familien zu holen. Natürlich erklärten sie sich sofort bereit, zu helfen, so gut sie konnten. Aber auch sie waren in einen schweren Sturm gekommen und hatten alle Ersatzteile und Dichtmittel verbraucht, um das eigene Schiff zu reparieren. Nachdem sie die beschädigte Goosewind untersucht hatten, sprach der Chef der Adlerstorm: „Gerne nehmen wir euch mit zurück, doch die Goosewind können wir nicht in Schlepp nehmen! Sie ist so undicht, dass sie unterwegs sinken würde. Wir müssen sie hier zurücklassen und zu Hause ein neues Schiff bauen!“ Nach kurzen Überlegungen stimmten die Leute der Goosewind zu. Sie hatten keine andere Wahl! Häuptling Aegir bat Felix, doch mit ihnen zurückzufahren. Sie würden zu Hause sofort ein neues Schiff bauen und damit erneut in See gehen. Dieses Mal aber nicht alleine, sondern im Geleitzug mit mehreren Schiffen! „Wie lange würde das dauern?“ – „Wir brauchen etwa eine Woche zurück. Dann dauert es ungefähr 6 Wochen, um mit vereinten Kräften ein neues Schiff zu bauen. Bis wir dann in See stechen können und wieder hier ankommen, werden wohl wenigstens acht Wochen vergehen.“ – „So viel Zeit habe ich nicht! Nymfinchen wartet auf mich! Ich werde versuchen, von hier aus weiter zu kommen!“ – „Ich lasse dir gerne die Goosewind, doch sie wird dir nicht viel nützen können, so beschädigt, wie sie ist!“ – „Ich muss alles versuchen!“ Sehr schnell waren die wenigen Habseligkeiten auf die Adlerstorm verladen und es gab einen herzlichen Abschied. Nur sehr ungern ließ der Häuptling den Jungen zurück, aber dieser bestand darauf. Dann legte die Adlerstorm ab und stach in See mit südlichem Kurs. Unser Hexenjunge stieg hinauf auf die Felsen und setzte sich nieder. Ganz alleine war er jetzt in der wilden Landschaft. Rauchende Vulkane konnte er sehen und dampfende Springbrunnen von heißen Quellen. Ganz in der Nähe gab es einen See mit smaragdgrünem Wasser. Er stützte verzweifelt den Kopf auf die Hände. Angst erfasste ihn. Wie sollte er nun von hier fortkommen? Auf ein Schiff zu warten, das in seine Richtung fuhr, war so, als ob man eine Nadel im Heuhaufen suchen sollte. Es war absolut unwahrscheinlich! Erst ein paar Hundert Jahre später würden seine Freunde, die Wikinger, regelmäßig jenen Kurs befahren, was Felix aber zu dieser Zeit natürlich noch nicht wissen konnte. Die Goosewind andererseits war so stark beschädigt, dass man mit ihr nicht weiterkommen konnte. Und selbst, wenn sie es nicht wäre, wie sollte er sie ganz alleine segeln? Drei Mal atmete der Junge ein - und wieder aus, ein - und wieder aus - ein und wieder aus. Dann war die Zuversicht zurückgekehrt. „Nymfinchen, ich komme! Ich bin nur noch ein paar Tage entfernt!“ Er rannte hinunter zur Goosewind. Er wollte versuchen, das Schiff zu reparieren. Zunächst musste es dazu auf den Strand, um es trocken zu legen. Er fasste das Tau, das vom Bug herunterhing. Dieses dicke Seil alleine hatte ein so großes Gewicht, dass er es kaum anheben konnte. Das ganze vollgelaufene Schiff aber mochte hundertmal so schwer sein, wie unser Junge selbst. Felix schloss die Augen und konzentrierte sich. Irgendwo in seinem Inneren gab es eine Energie, die nun immer stärker und stärker wurde. Es schien ihm, als ob vom Boden der Insel Funken zu ihm übersprängen, als ob er immer mehr und mehr aufgeladen würde. Er hob das Seil nun, als ob es ein dünner Wollfaden wäre. Der Junge legte es über die Schulter, beugte sich nach vorn und stemmte seine Füße fest auf den Boden. Dann zog er an - es gab einen starken Ruck und die Goosewind begann sich zu bewegen. Immer schneller glitt das tonnenschwere Boot den Strand hinauf, bis es endlich gänzlich auf dem Trocknen zu liegen kam. Felix ließ das Seil zu Boden sinken und stieg über die Bordwand. Der Schiffsrumpf stand bis kurz unter die Reling voller Wasser! Tausende von Eimern würden nötig sein, es auszuschöpfen! Etwas ratlos stand er da, dann aber konzentrierte er sich erneut. Er deutete mit dem rechten Zeigefinger auf das Schiff und schloss die Augen. Als er sie wieder öffnete, brodelte das Wasser wie kurz vor dem Siedepunkt. Dann begann es aufzuschäumen und sprudelte zum tiefer gelegenen Heck hinunter, begann über die Reling zu fließen. Erst war es nur ein kleines Rinnsal, dann ein Bach und schließlich strömte es aus dem Schiffsrumpf wie ein reißender Fluss und schon nach wenigen Augenblicken lagen die Planken nun fast vollständig trocken. Er atmete erleichtert auf. Woher aber sollte er nun ein Baumharz zum Abdichten bekommen? Da vernahm er hinter sich ein Geräusch. „Ähemm … ich habe, was du brauchst!“ Der Junge wandte sich um und schaute landwärts zum Schiffsbug zurück. Dort saß auf einer großen Blechtonne ein merkwürdiges Wesen. Unzweifelhaft sah es aus wie ein Mensch, aber es war trotz offensichtlich hohem Alter reichlich klein. Höchstens fünf Fuß mochte es messen, hatte einen dichten roten Kinnbart und ein wettergegerbtes braunes Gesicht mit fröhlich funkelnden Augen. Unter einer unförmigen Seemannsmütze lugte wirr und zerzaust rotes Haar hervor. Eben führte das Wesen eine alte schwarze Tabakspfeife zum Mund. Wie der Bursche aber den Mund öffnete, so leuchteten dort grüne Zähne hervor! „Jetzt bist du verwundert, nicht wahr? Wer bin ich und woher bin ich so schnell gekommen? Ganz einfach - man nennt mich den Klabautermann. In tausend Jahren werde ich aus der christlichen Seefahrt nicht mehr fortzudenken sein. Für dich bin ich einfach mal schnell tausend Jahre aus der Zukunft gekommen, weil du in so großer Not bist! Jeder Kapitän eines der vielmastigen Segelschiffe wird eines Tages froh sein, mich an Bord zu haben! Ich werde auf all den Schiffen zur Hand gehen und behilflich sein, wenn es notwendig ist. Meine Hauptaufgabe aber ist genau das, was du jetzt brauchst: das ,Kalfatern‘ und das bedeutet ganz einfach: das Abdichten des hölzernen Schiffsrumpfes mit Werg und Pech. Hier in der Tonne, auf der ich sitze, habe ich alles, was ich dazu brauche. Wenn ich mein Pfeifchen geraucht habe, fange ich sofort mit der Arbeit an, wenn es dir recht ist!“ Er schmauchte genüsslich an seiner Pfeife und verbreitete dabei in weiter Umgebung würzigen Tabakduft. „Lass dir nur Zeit, soviel du brauchst, lieber Herr Klabautermann! Ich freue mich sehr, dich kennenzulernen. Und ich freue mich natürlich noch mehr über deine Hilfe!“
Die merkwürdige Fabelgestalt aus Sagen und Mythen der abergläubischen Windjammer-Seeleute schritt sofort zur Tat. Sie öffnete die große Tonne und holte einige wirre Knäuel Werg hervor. Im Nu waren die schadhaften Plankenfugen ausgemacht und der Klabautermann schlug mit einem besonderen Eisen und seinem Hammer das Werg tief in die Fugen. Dann fachte er mit der Glut aus seiner Pfeife und ein wenig Treibholz ein Feuer an und stellte eine eiserne Schüssel darauf, in der er Teer erhitzte. Den heißen, dickflüssigen Teer verwendete er dann zum Versiegeln der mit Werg gefüllten Fugen. Die Arbeit ging so schnell von der Hand, wie so etwas nur Geister und Fabelwesen bewältigen können. Nicht viel mehr als eine Stunde war vergangen, da meldete der bärtige Kauz stolz: „So, jetzt muss das Boot noch über Nacht trocknen und morgen früh können wir in See stechen!“ – „Wunderbar! Und – wir können in See stechen – heißt das, du willst mich begleiten?“ – „Oh ja, soll ich dich etwa alleine über den Nordatlantik segeln lassen? Nein, der Klabautermann verlässt das Schiff erst, wenn es sinkt!“
| |||||||||||||